Wenn der Winter zurückschlägt…

Team Nico goes RAAM #4

Nachdem unser letzter Blogeintrag über Nicos Winter in der Sonne von Lanzarote handelte und die eine Seite der Möglichkeiten des „Wintertrainings“ dokumentierte, erzählen wir euch diesmal, dass ein Ultracyclist  auch die harten Seiten des Winters durchstehen muss und, in Nicos Fall, kann.

Der Plan war simpel und mit Hoffnung auf den Klimawandel gestrickt:

  • Trainingslager bis Mitte Januar
  • kleine Erholungsphase
  • in kurzer HIT-Block bis Ende Januar
  • kurze Erholung (da der Job ja auch noch stattfindet!) 🙈
  • zweiter kurzer HIT-Block Mitte Februar
  • anschließender Umfangsblock in hoffentlich dann schon verlockenderem Februar-Wetter

So fiel eine arbeitsfreie Woche, die entsprechend für hohe Trainingsumfänge genutzt werden sollte, auf die letzte Februar-Woche. Soweit der Plan…

Dass der Februar dann fast durchgehend nass, ungemütlich und in der letzten Woche zudem noch mit Schnee gesegnet wird, muss man zwar auf dem Schirm haben, dass aber ausgerechnet im schneearmen Rheinland die letzte Februar-Woche einen Wintereinbruch erfährt, hatten wir dann doch nicht erwartet.
Aber Nico wäre nicht Ultralangdistanzradrennfahrer und RAAM-Qualifier, wenn er sich von etwas widrigen Umständen beeinflussen und sich von seinem Training abhalten ließe.

Zum Glück ist Nico grundsätzlich nie krank und vielleicht einer der infektunanfälligsten Sportler, die wir bislang kennenlernen durften. Und so holte Nico wieder seine Wintermäntel aus dem Schrank und spulte seine geplanten knapp 30h Radtraining eben bei frostigen Temperaturen und Schnee in der Eifel ab.

Am Ende des Trainingsblocks stehen im Februar folgende Daten im Protokoll:

  • 81h Training
  • 60h Rad (1 Woche Regenerativ, 1 Woche HIT, 1,5 Wochen High-Volume)
  • 1770 Kilometer (davon 814 in der letzten Woche)
  • 8876 Hm (wobei die ersten beiden Wochen von einigen HIT-Einheiten aufgrund der besseren Steuerbarkeit indoor stattgefunden haben und somit sicher einiges an Hm fehlt! 😉 )
  • 4886 kilojoule

Während der Rest des NICO GOES RAAM-Teams an der logistischen Vorbereitung und der Planung um das Radfahren herum beschäftigt ist, kurbelt Nico seine Kilometer ab und ist glücklich wann immer er auf dem Rad sitzen kann.
Auch wenn Nico ein Liebhaber von hohen Temperaturen ist, ist er weiter gesund geblieben und freut sich auf die anstehenden Aufgaben.

Am 08.März findet das nächste Team-Meeting statt und wir werden in Kürze wieder über Nicos Entwicklungen und den nächsten Ergebnissen von Nicos Leistungsdiagnostiken berichten.

Euer „TNGR-Team“

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