„Ein Winter im Sattel…“ | Lanzarote

Team Nico goes RAAM #3

Winterwochen auf Lanzarote

Um den fiesen Winterwochen ein wenig zu entfliehen und damit die Möglichkeit zu haben, auch mit geringerem Erkältungs- und Krankheitsrisiko, die ersten höheren Belastungen und Umfänge angehen angehen zu können, reiste Nico Mausch über den Jahreswechsel für 3 Wochen nach Lanzarote. Dort wurde er mit traumhaften Bedingungen belohnt.

Die Strategie

Die Strategie für das Trainingslager sah vor, das erste Viertel zur Gewöhnung an höhere Umfänge zu nutzen und noch ein paar intensivere Reize zusetzen. Demzufolge wurden im zweiten und dritten Viertel die Belastungen sukzessiv gesteigert, um dann im letzten Viertel die Umfänge und die Gesamtbelastung wieder etwas zu reduzieren.

Damit wird vor allem ein wichtige Ziel realistischer, nämlich auch gesund zu Hause in der Kälte anzukommen und nicht aufgrund von zu großer Ermüdung und Auszehrung gegen Ende der Reise, unmittelbar bei oder nach Wiederankunft in hiesigen klimatischen Verhältnissen krank zu werden.

Spezielles Trainingskonzept

Nicos Training beschränkte sich dabei nicht ausschließlich auf endloses, stumpfes Kilometersammeln …auch wenn das vermeintlich seine Hauptaufgabe ab Renntag 1 beim RAAM sein wird… 😉 Zusammen mit Sarah von Blueline Performance haben wir ein Trainingskonzept entwickelt, welches vor allem auch die Leistungsvoraussetzungen in den Vordergrund rückt.

So spielen die Bereiche Beweglichkeit, Mobilität sowie die Körperhaltung und die Stabilisationsfähigkeit eine entscheidenden Rolle.

Was nützen Nico schließlich fitte Oberschenkel, wenn er aufgrund von schleichenden körperlichen Beschwerden und/oder Einschränkungen ausgebremst wird? Die notwendigen Belastungen bzw. Umfänge nicht tolerieren kann und gegebenenfalls mit dem Training aussetzen muss? …oder im Rennen der Rücken eher zum Problem wird (ein limitierender Faktor wird er ohnehin schon sein) als die Beine bzw. die Energiebereitstellung?  ..oder die gesamte, auf der Anstrengung beruhende, Ermüdung!?

Integration: YOGA & Topographie

So setzen wir z.B. seit Beginn der gemeinsamen Arbeit vor allem auf, auf den Radsport abgestimmte, Yoga-Einheiten! Diese sind für Nico nicht nur aus körperlicher, sondern auch aus mentaler Sicht, ein unabdingbarer Faktor geworden.
Wer hierzu mehr Informationen möchte, kann uns gerne hier kontaktieren.

Aufgrund der Topographie und der bekannten Windverhältnisse auf den Kanaren, lassen sich nur schwierig sehr lange Ausfahrten mit endlosen Kilometern im niedrigen Intensitätsbereich realisieren. So haben wir aus der Not ein Tugend gemacht und die zwangsläufig auftretenden Höhenmeter und Kraftanforderungen so in den Plan integriert, dass sie eben nicht willkürliche in den Belastungen auftreten, sondern gezielt genutzt und eingesetzt werden .So ließ sich die Belastung und die darauf aufbauenden Ermüdung jederzeit gut dosieren und steuern. Bedeutete letztendlich, gezielte Kraftausdauer- bzw. höherintensive Intervalle rein in den Plan, endlose, zum Teil sinnfreie, Kilometer raus aus dem Plan.

➡️Am Ende stehen folgende Zahlen zu Buche:

3 Wochen / 93h Training / 16 Radtrainingstage / 5 Ruhetage / 18 Radeinheiten / 35 Athletik- und Regenerationseinheiten / 2115km, 29.689Hm und 41.149Kj.

Wieder zurück in „der Kälte“ heißt es zunächst mal akklimatisieren und erholen. Aufgrund der Belastung und Umstellung droht natürlich auch immer eine Erkältung. Diese gilt es zu vermeiden, damit wir anschließend wieder an Nicos „Größe des Motors“ arbeiten können, bevor es entweder ins nächste Trainingslager geht oder schon vorher auch in einheimischen Gefilden größere Trainingsumfänge möglich werden.
Auch über diese Phase und Ziele werden wir natürlich wieder berichten und euch auf dem Laufenden halten.

Teamtreffen des „Nico goes RAAM-Teams“

Als nächstes „Event“ steht am kommenden Wochenende das nächste Teamtreffen des „Nico goes RAAM-Teams“ auf der Agenda. Dort werden wir u.a. auch die erfahrenen RAAMer Steffi und Gerry Steinberg zu Gast haben. Droht ein unterhaltsamer und interessanter Abend zu werden! 😉

Wir werden berichten!

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